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Volvos Konzept für autonomes Fahren ist so realistisch wie kein anderes zuvor

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Vergangenes Jahr war ich im Silicon Valley, um autonomes Fahren hautnah zu testen. Ergebnis? Ich war ziemlich beeindruckt – auch wenn die Technologie noch ein ganzes Stück von ihrer Marktreife entfernt ist. Seitdem gab es diverse selbstfahrende Konzepte von allen möglichen Autobauern: Audi, Daimler und Tesla sind nur einige von vielen, Google und Apple sitzen auch schon an eigenen Lösungen. Die meisten Konzepte sind sehr futuristisch und etwas weit vom eigentlichen Konstrukt „Auto“ entfernt – siehe das Google Car oder den Mercedes F 015.

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Nun präsentierte Volvo ein Interior-Konzept auf der Los Angeles Auto Show – das „Concept 26“ ist stark an die Serienmodelle angelehnt und basiert auf der klassischen SPA-Plattform. Keine drehenden Sitze, keine undurchsichtigen Scheiben – Volvo übt sich in Bodenständigkeit und versteht selbstständiges Fahren lediglich als On-Top-Konzept für zukünftige Mobilität.

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Das Konzept bietet drei Modi: „Drive“, „Create“ und „Relax“. Je nachdem, welchen Modus man auswählt, verändert sich die Sitzposition – im „Create“-Modus wird sogar eine Arbeitsfläche ausgefahren.

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Das vergleichsweise konservative Konzept erklärt Tisha Johnson, Chefdesignerin von Volvo America, wie folgt: „You start looking at seats that are pivoting around and turning backwards, and in order to accommodate that, you have to have a double wide car, something that’s really not going to drive down the road like our cars can today,“ Johnson says, adding later that, „When most people sit backwards in a car, or significantly sideways, they’ll get car sick.“

Volvo möchte das autonome Fahren erstmals 2017  auf offenen Straßen testen.