Personal

DREI VORSÄTZE FÜR 2015, DIE WIRKLICH SINN MACHEN

Processed with VSCOcam with hb1 preset

Processed with VSCOcam with hb1 preset

Das war’s: 2014 endet in wenigen Stunden und dieses Jahr hatte es in sich – zumindest für mich. Weltreise hinter mir, Uni beendet, aufregenden Job gefunden. Diese Liste könnte ewig weitergehen, denn es waren eindrucksvolle 365 Tage. Zeit, noch ein letztes Mal in mich zu gehen und Vorsätze für das neue Jahr zu formulieren. Kein lausiges Versprechen, mehr Sport zu treiben oder mich gesünder zu ernähren. Nein, essentiellere Dinge.

1) Finde deine engsten Kreise.

… Und sei lieber down mit ein paar richtigen Freunden, anstatt tausend Kumpels„, sagte Savas schon in seinem Evergreen Der Beste Tag Meines Lebens. Er hat Recht: Wir umgeben uns mit unendlich vielen Menschen und hoffen, uns so möglichst viele Türen offen zu halten. Seien wir aber mal ehrlich: Lassen wir einmal Familie außen vor, zählen wir am Ende des Tages die wirklich wertvollen Kontakte an zwei Händen ab. Seien es die besten Freunde, dein Mentor im Job oder dein Partner – der Kreis an Menschen, für die du um drei Uhr morgens aus dem Bett springen und in die schäbigste Ecke der Stadt fahren würdest, nur um ihnen aus der Patsche zu helfen, bleibt überschaubar. Hier hilft die 80-20-Regel: Investiere 80 Prozent deiner Zeit in die 20 „wertvollsten“ Prozent aus deinem Kontaktkreis. Zelebriere dein Umfeld, indem du mit deinen fünf engsten Menschen jede Woche zu einem festen Zeitpunkt essen gehst. Jede Woche.

2) Ritualisiere den Alltag.

Machen wir uns nichts vor: Viele von uns werden eine ganze Weile damit verbringen, wöchentlich 40-50 Stunden zu arbeiten und  einem mehr oder weniger festen Wochenrhythmus zu folgen – besser bekannt als Alltag. Ich persönlich habe die letzten Monate damit verbracht, bis möglichst spät aufzubleiben, vor dem Handy zu hängen, unsinnigen Scheiß zu treiben und immer, aber wirklich immer viel zu spät einzupennen. Den nächsten Tag um acht aufgestanden, gehetzt, gegen zehn auf Arbeit eingetrudelt. Keine Struktur, nichts. Jetzt? Stehe ich in der Woche um sechs auf, frühstücke, mache mich in Ruhe fertig, bin um acht am Potsdamer Platz, setze mich ins Caras, trinke einen Cappuccino, lese Zeitung und schlendere wach und vorbereitet um neun ins Büro. Outcome: Ich bin erholter, erhabener und ausgeglichener – weil ich mir für etwas, was ich gerne tue, Zeit nehme. In diesem Fall ist es das Lesen. Ist es bei dir der Sport? Ein Spaziergang im Park? Frühstücksfernsehen? Was es ist: Schaffe dir Zeit für die kleinen Dinge im Leben. Sie sind die wertvollsten Ruhepole im chaotischen Alltag.

3) Schreibe deine Visionen nieder.

Wir werden oft genug dazu angehalten, in kleinen Schritten zu denken. Große Träume werden in Frage gestellt, an unsere Bodenständigkeit appelliert. Doch wo führen die kleinen Schritte hin, wenn man das Ziel nicht definiert? Schreibe nieder, wo du ein einem, in fünf und in zehn Jahren stehen willst. Karriere, Familie, Hobbies. Du möchtest in zehn Jahren 50 Länder besucht haben? Dann schreibe dir die ersten fünf für das kommende Jahr auf. Du willst in fünf Jahren für eine Eigentumswohnung anzahlen? Dann erstelle gleich auch den Finanzplan für 2015. Du möchtest bis 2020 deine erste Million knacken? Viel Erfolg dabei – ich hoffe, du überlegst dir für das kommende Jahr schon, wie du das bis dahin anstellen möchtest. Wenn du deinen Plan hast, rahme ihn dir ein und hänge ihn dir irgendwo hin, wo du ihn ständig siehst. Nur so bleibst du am Ball.

Was sind eure Vorsätze? Schickt mir eine Mail – mich interessiert, was euch für das kommende Jahr wirklich wichtig ist. Bis dahin wünsche ich euch allen einen guten Rutsch und schon mal ein frohes Neues. Stay safe.