Lifestyle, Personal

AROUND THE WORLD IN SIXTEEN DAYS – BOSCH WORLD EXPERIENCE 2014

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10:45, Kalbe, Sachsen-Anhalt. Ich stehe auf dem sonnigen Dorfplatz der etwa 6000-Seelen-Gemeinde, vor mir eine altbackene Kirche, um mich rum ein paar herunter gekommene Fachwerkshäuser, das war es auch schon. Ich halte das iPhone von Clemens in den Händen, denn was ich gerade tue, verlangt Internet-Volumen – meine Datenflat ist aufgebraucht, es gibt weit und breit kein WLAN und drinnen erwarten mich etwa zehn Leute, einschließlich meines Professors und ich muss eine wichtige Präsentation halten. Doch das alles ist gerade Nebensache, während ich auf das iPhone von Clemens gucke: Ich blicke nämlich in die Gesichter der Mitarbeiter von Bosch, die mir gerade verkünden wollen, ob ich mich gegenüber 50 000 Bewerbern durchsetzen und im Auftrag des Unternehmens um die Welt reisen darf. Angst.

Doch spulen wir alles nochmal auf Anfang: Vor ein paar Wochen entdeckte ich zufällig eine Ausschreibung vom Technologiekonzern Bosch, bei der ich ohne zu überlegen teilnahm – das Unternehmen suchte sechs Personen für ein beispielloses Projekt: Die Auserwählten sollten gemeinsam mit Bosch in 16 Tagen quer durch die Welt reisen. Kein Witz. 16 Tage. Weltreise. Auf Kosten von Bosch. 

Diese Videos hier verleiteten mich zur Teilnahme:
 

Ziel des ganzen Unterfangens? Gemeinsam soll es zu innovativen Spots des Unternehmens gehen: Fern abseits von Waschmaschine und Herdplatte betreibt Bosch Projekte, die das Innovationslabor manch anderer Tech-Unternehmen alt aussehen lässt – so steckt ihre Technologie unter anderem in der Tower Bridge in London, am Panamakanal, im Finanzzentrum von Shanghai oder in autonom betriebenen Autos in Palo Alto. Bosch ist mehr, Bosch kann mehr – davon kann man sich auf der Reise dann selbst überzeugen. Anschließend dann sollen die Bosch Explorer, so heißen die Gewinner, von ihren Erfahrungen und Eindrücken auf dieser Reise berichten. Rundes Konzept.

Nach meiner Teilnahme vergingen weitere Wochen – bis ich dann eine Mail von Bosch bekam. Ich hatte es in die nächste Runde der World Experience geschafft und sollte mit Mitarbeitern des Konzerns via Google Hangout an einer Videokonferenz teilnehmen – quasi ein persönliches Vorstellungsgespräch. Auch die Tage zum Hangout verflogen und so verbrachte ich ein paar angenehme Momente vor meinem iPad – ausgelassene Stimmung beherrschte das Gespräch.

Vorspulen, vier Tage später in Kalbe, Sachsen-Anhalt. Ich blicke  in die Gesichter der Mitarbeiter von Bosch, die mir gerade verkünden wollen, ob ich mich gegenüber 50 000 Bewerbern durchsetzen und im Auftrag des Unternehmens um die Welt reisen darf. Angst.

You’re in.

I’m in?!

Yes, you’re in!

Ich realisierte in dem Moment gar nicht, was ich da gerade erfahren hatte. Ich sollte um die Welt reisen. In etwas mehr als einem Monat. London, Panama, San Francisco, Shanghai, Singapur und noch eine weitere Location, die noch immer unter Verschluss gehalten wird. Ich springe auf dem Platz im Kreis und ernte ängstliche und misstrauische Blicke der paar Anwohner, die gerade zufällig entlang spazieren. ICH BIN DRIN!

Vorspulen, heute. Ich sitze in der Staatsbibliothek und tippe gerade diese Zeilen in meine Tasten. Es ist der 3. Juli und es trennen mich lediglich 17 Tage von diesem völlig geilen Trip. Ich freue mich endlos drauf – doch genauso freue ich mich auf die Bilder, die Erfahrungen, die Erlebnisse, die ich mit euch teilen kann. Infos gibt es auf der Homepage der Bosch World Experience, ansonsten werde ich euch natürlich auch hier auf dem Laufenden halten. Auf Instagram wird es natürlich auch eine richtige Foto-Story geben. Peace!

 Mehr Infos zu mir und den anderen Bosch Explorern gibt es hier: CLICK!