Lifestyle, Personal

LISBOA CALLING – TRIP TO LISBON (PART I)

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Lange überfällig war mein Urlaub: Zählt man meinen Abstecher nach Mailand vergangenen Oktober nicht mit (der jetzt wirklich kein Urlaub war), so war ich seit etwa einem Jahr nicht mehr im Urlaub. Mal in die Stadt, mal in das Land, aber immer mit irgend einem Hintergrund, der nicht wirklich mit Urlaub assoziierbar war. Letzte Woche Samstag jedoch sollte alles anders werden: Gemeinsam mit Alan ging es nach Portugal, genauer gesagt nach Lissabon und Porto. Seit Monaten stand der Trip auf der Agenda und jetzt, nach den Klausuren, ging es endlich für ein paar Tage weg – keinen Alltag im Kopf, keine Probleme mitgenommen, nichts anderes als quality time.

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Nach einem kurzen Flug (3,5 Stunden von Berlin) ging es direkt mit der Metro Richtung Stadtzentrum: Alan war einen Tag vorher schon hingeflogen (ungeduldiger Mensch) und hatte die Schlüssel für unser Apartment, welches wir via airbnb gebucht hatten, schon entgegen genommen. Die Wohnung lag sensationell zentral nahe der Station Avenida, nur wenige Gehminuten von den meisten Sehenswürdigkeiten und Ausgeh-Ecken entfernt. Allgemein ist alles in Laufnähe: Trotz der Reichhaltigkeit Lissabons ist die Stadt eher klein und kann (wenn man ausreichend Zeit und gutes Schuhwerk mitbringt), die Stadt zu Fuß erkunden. Doch Achtung: Lissabon wurde auf sieben Hügeln gebaut und das merkt man. Den halben Tag verbringt man damit, seltsam hohe Gefälle auf- oder abzulaufen. Ideales Beintraining.

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Lissabon ist der Wahnsinn. Schon gleich am ersten Tag war ich von der Aura der Stadt überwältigt und komplett eingenommen – die Menschen wirkten zufrieden, die Luft war angenehm, die Stadt mit all ihren alten und teils heruntergekommenen Häusern unglaublich sympathisch und charmant. So ist die Stadt voll von kleinen verwinkelten Gassen, von denen nur die wenigsten nicht mit Leben gefüllt sind. Obwohl wir im Februar (!) vor Ort waren, war die Atmosphäre der Stadt schon magisch – im Sommer soll das natürlich noch wesentlich umwerfender sein.

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Solltet ihr mal in Lissabon unterwegs sein, so werdet ihr nicht drum rum kommen, die Sehenswürdigkeiten der Stadt zu genießen. Allem voran werdet ihr euch früher oder später zum Praça do Comércio verlaufen: Der imposante Platz ist der geschichtsträchtigste und wichtigste Ort der Stadt – über Jahrhunderte hinweg wurde er Schauplatz historischer Ereignisse und bietet einen unbezahlbaren Ausblick über den Tejo mit der dazugehörigen Brücke (Ponte 25 de Abril), die Jesusstatue (ja, Lissabon hat eine Jesusstatue) und im Rücken natürlich das Antlitz der Stadt. Vor allem der Sonnenuntergang dort ist empfehlenswert.

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Ebenfalls unabdingbar ist die Castelo de São Jorge – die Burg wurde vor etwa tausend Jahren von nordafrikanischen Siedlern erbaut und befindet sich an einem der höchsten Punkte der Stadt. Lange Zeit soll die Burg der Stolz der Stadt gewesen sein – bis sie 1755 beim großen Erdbeben von Lissabon zu großen Teilen zerstört und nicht mehr wiederaufgebaut wurde. Auch hier lohnt sich der Ausblick – steht man auf einer der Burgtürme, hat man die Stadt zu Füßen.

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So viel für den Anfang. Teil zwei des Trips gibt es in den nächsten Tagen!